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Tschnernobyl Ausstellung

Tschernobyl: Verseuchtes und verlassenes Land
Eine Fotoausstellung von Elena Filatova und der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen
Volksbank Pfullendorf 7. - 18. Mai 2012
Heiligenberger Str. 24, während der Öffnungszeiten

Ausstellungseröffnung Montag, 7. Mai 2012 um 19:30 Uhr
Tim Günther: Reisebericht aus Tschernobyl mit Fotos

Zur Eröffnung der Ausstellung berichtet Tim Günther, der Leiter des BUND Überlingen, über seine Reise nach Tschernobyl im letzten Jahr und zeigt einige seiner aktuellen Fotos sowie einen Überblick zum Thema "Erde-Mensch-Energie".
Die ukrainische Journalistin und Fotografin Elena Filatova war mehrfach mit dem Motorrad in der evakuierten Zone um Tschernobyl und hat dort eindrucksvolle Aufnahmen gemacht. Die Geisterstadt Pripjat direkt neben dem Reaktor - vor der Katastrophe von rund 50.000 Menschen bewohnt - ist menschenleer. Wohnungen, Kindergärten, Vergnügungsparks sind verlassen; in den Dörfern verfallen die Holzhäuser, das Land liegt brach; verstrahlte Feuerwehrfahrzeuge und Hubschrauber stehen zu Dutzenden auf einem Sammelplatz und verrotten. Riesige Gebiete sind geräumt und aufgrund der Strahlenbelastung nicht mehr bewohnbar.
Elena Filatova hat der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen Aufnahmen und erläuternde Texte zur Verfügung gestellt, die zu einer Ausstellung mit großformatigen Bildern zusammengestellt wurden. Die Tschernobyl-Reportagen "Ghost Town" und "Land of the Wolves" von Elena Filatova, denen die Fotos entnommen sind, findet man auf der Homepage von Elena Filatova.
Die Ausstellung in Pfullendorf wird vom BUND Pfullendorf organisiert.


Flyer zum Ausdrucken, Kopieren, Weiterverteilen

Danach, ab 21. Mai bis 1. Juni, ist die Ausstellung im Bürgerbüro der Stadt Konstanz in der Laube zu sehen. Danach wird sie im Kulturzentrum GEMS in Singen ausgestellt werden. Beide Ausstellungen werden vom Verein KLAR! e.V. - Kein Leben mit atomaren Risiken in Singen organisiert.



Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht
Vortrag von Dr. Thomas Weber am Dienstag, 22. Mai um 20 Uhr
BUND Pfullendorf, Rossmarktgasse 4

Im Zusammenhang mit der Katastrophe in Tschernobyl findet am Dienstag 22. Mai um 20 Uhr in den Räumen des BUND Pfullendorf in der Rossmarktgasse 4 eine weitere interessante Veranstaltung statt. Dr. Thomas Weber aus Überlingen spricht zum Thema "Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht". Er berichtet auch vom internationalen Tschernobylkongress 2011 des IPPNW, dem Verein "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."



Gorleben 1977 - 2012: Seit 35 Jahren im Widerstand
Sorgen wir dafür, dass kein 36. Jahr nötig wird: Gorleben muss endgültig vom Tisch!

Stoppt Gorleben!

Großdemonstration am 28. April 2012 in Gorleben
Mit Kultureller Umzingelung
Beginn um 12 Uhr in Gedelitz, eineinhalb Kilometer von den Atomanlagen entfernt
Stoppt Gorleben! Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern um ein neues Gesetz zur Suche eines Endlagers für Atommüll sind in der entscheidenden Phase. Noch offen ist in den Verhandlungen, wie es mit Gorleben weitergehen soll, wo seit 1977 an einem Endlager gebaut wird, obwohl der marode Salzstock sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Wir wollen die Gorleben-Frage nicht den Hinterzimmern in Berlin überlassen, sondern uns öffentlich einmischen. Deshalb schließen wir uns dem Aufruf der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zu einer großen Demonstration am Samstag, 28. April, in Gorleben an.
Geplant ist eine Demo der besonderen Art: Eine kulturelle Umzingelung der Endlager-Baustelle. Rund um das Bergwerk bringen wir mit Chören und Kleinkünstlern, Samba- und Tanzgruppen, Blechbläsern und Theatergruppen, mit Happenings und Performances das bunte Leben zum Gorlebener Schwarzbau.
Gleichzeitig soll es natürlich auch eine möglichst große Demonstration werden, um deutlich zu machen, dass es keinen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagersuche gibt, wenn der ungeeignete Salzstock Gorleben mit im Topf bleibt.
Gorleben muss vom Tisch! Kommt zur Demonstration am 28. April von Gedelitz zum Endlager Gorleben ("Schwarzbau") mit weißen Shirts und schwarzen Flecken. Im Anschluss musikalische Umzingelung des Schwarzbaus mit Pauken und Trompeten, Gitarren, Mundorgeln und Trillerpfeifen, Bands und Einzelkönnern.
Infos:
- BI Lüchow-Dannenberg
- ausgestrahlt




gorleben365
gorleben365 - Blockade des Endlagerbergwerks
Seit dem 14. August wird für ein Jahr an möglichst vielen Tagen mit gewaltfreien Blockade-Aktionen der Baustellen-Verkehr zum Endlager-Bergwerk in Gorleben behindert - wenn Du mitmachst! gorleben365
Fukushima hat in der Ausstiegsdebatte den Fokus auf das Reaktorrisiko gerichtet. Das ist richtig, denn wir kämpfen für die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Doch was soll mit dem Müll geschehen? Soll der in einem Salzstock versenkt werden, der nachweislich dafür nicht taugt?
Wir bringen Teile unserer Lebenskultur vor die Tore in Gorleben: Chöre geben ein Konzert auf der Zufahrt, Bäuerinnen bringen ihre landwirtschaftlichen Produkte vor das Eingangstor, ReiterInnen verweilen mit ihren Pferden, Geburtstagsblockaden und "Traum"hochzeiten werden vor den Zufahrtstoren gefeiert. Ob Kaffeekränzchen, Kisten klettern oder Märchen lesen, alle bringen ihr eigenes Drehbuch mit. Die Ideen sind endlos. Mit viel Phantasie tragen wir alle gemeinsam zum Gelingen bei.
Wir halten Tag für Tag dagegen, ein ganzes Jahr lang, immer wieder mit einer neuen Blockade-Gruppe. Jede/r kann sich an den Aktionen von gorleben 365 beteiligen, ob als Einzelperson oder in einer Gruppe. Jede/r kann eine eigene Blockade-Idee initiieren.




MenschenStrom Schweiz
Das ist doch kein Atomausstieg! Protestaktion von Urgewald
gegen die deutsche Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien
Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, werden wir 2012 alle klammheimlich zu Atom-Bürgern gemacht. Anfang 2012 will die Bundesregierung nämlich eine Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien ausstellen. Das lässt sich nur verhindern, wenn wir uns jetzt lautstark wehren. Wir müssen den Bundestagsabgeordneten von Schwarz-Gelb klarmachen, dass die Menschen in ihren Wahlkreisen weder für ein Atomkraftwerk in Brasilien noch anderswo auf der Welt bürgen wollen. Deswegen sind jetzt massive Proteste angesagt!
Informationen: Urgewald




Atomausstieg ins Grundgesetz
Aktueller Appell: Atomausstieg ins Grundgesetz!
Atomkraftwerke sind ethisch nicht zu rechtfertigen und mit dem Menschenbild unseres Grundgesetzes nicht vereinbar. Die zivile Nutzung der Kernenergie lässt sich von der militärischen Herstellung von Atomwaffen nicht trennen. Die Risiken der Kernenergie sind folglich nicht losgelöst voneinander zu betrachten. Es ist ethisch geboten Risiken, die von der Kernkraft in Deutschland ausgehen, in Zukunft auszuschließen. Wir sind der Überzeugung, dass die Forderung der Ethik-Kommission, "Risiken der Kernkraftnutzung in Deutschland für die Zukunft auszuschließen", nur mit einem im Grundgesetz verankerten Verbot der Atomkraftnutzung durchgesetzt werden kann.



ausgestrahlt
Aktueller ausgestrahlt-Appell: Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen!
"Wer AKWs betreiben will, muss auch das Risiko eines Super-GAU selber tragen. Bundesregierung und Bundestag müssen für alle Atomkraftwerke eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden vorschreiben. Findet sich keine Versicherung, die bereit ist, diese Schäden abzudecken, müssen die AKW sofort stillgelegt werden."



Atomausstieg 
selber machen - zu Oekostromanbietern wechseln
Atomausstieg selber machen - zu Ökostromanbietern wechseln
Treibt die Atomstromkonzerne in die Pleite! Schaltet die EnBW ab!
Der Volksentscheid mit der Stromrechnung ist heute und jederzeit möglich.
Es ist so einfach, auf einen Ökostromanbieter zu wechseln. Die Kündigung beim bisherigen Versorger (Eon, RWE, Vattenfall und EnBW) erledigt der Ökostromanbieter. Technische Installationen sind nicht nötig. Der Wechsel selbst erfolgt an einem festgelegten Stichtag, der euch mit der Eingangsbestätigung des Vertrags mitgeteilt wird. Die Stromversorgung wird natürlich zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Und: Ökostrom ist preisgünstiger als der teure EnBW-Atomstrom.

Der Urlkoenig Anti-Atom
Links zum Thema Atomenergie gibt's beim URL-König
Der URL-König: Atomkraft nein danke!



Stand: 24. April 2012

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