Gorleben 1977 - 2012: Seit 35 Jahren im Widerstand |
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Willkommen auf der Homepage der Anti-AKW-Gruppe Linzgau
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Tschernobyl: Verseuchtes und verlassenes Land Eine Fotoausstellung von Elena Filatova und der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen Volksbank Pfullendorf 7. - 18. Mai 2012 Heiligenberger Str. 24, während der Öffnungszeiten Ausstellungseröffnung Montag, 7. Mai 2012 um 19:30 Uhr Tim Günther: Reisebericht aus Tschernobyl mit Fotos Zur Eröffnung der Ausstellung berichtet Tim Günther, der Leiter des BUND Überlingen, über seine Reise nach Tschernobyl im letzten Jahr und zeigt einige seiner aktuellen Fotos sowie einen Überblick zum Thema "Erde-Mensch-Energie". Die ukrainische Journalistin und Fotografin Elena Filatova war mehrfach mit dem Motorrad in der evakuierten Zone um Tschernobyl und hat dort eindrucksvolle Aufnahmen gemacht. Die Geisterstadt Pripjat direkt neben dem Reaktor - vor der Katastrophe von rund 50.000 Menschen bewohnt - ist menschenleer. Wohnungen, Kindergärten, Vergnügungsparks sind verlassen; in den Dörfern verfallen die Holzhäuser, das Land liegt brach; verstrahlte Feuerwehrfahrzeuge und Hubschrauber stehen zu Dutzenden auf einem Sammelplatz und verrotten. Riesige Gebiete sind geräumt und aufgrund der Strahlenbelastung nicht mehr bewohnbar. Elena Filatova hat der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen Aufnahmen und erläuternde Texte zur Verfügung gestellt, die zu einer Ausstellung mit großformatigen Bildern zusammengestellt wurden. Die Tschernobyl-Reportagen "Ghost Town" und "Land of the Wolves" von Elena Filatova, denen die Fotos entnommen sind, findet man auf der Homepage von Elena Filatova. Die Ausstellung in Pfullendorf wird vom BUND Pfullendorf organisiert. Danach, ab 21. Mai bis 1. Juni, ist die Ausstellung im Bürgerbüro der Stadt Konstanz in der Laube zu sehen. Danach wird sie im Kulturzentrum GEMS in Singen ausgestellt werden. Beide Ausstellungen werden vom Verein KLAR! e.V. - Kein Leben mit atomaren Risiken in Singen organisiert. Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht Vortrag von Dr. Thomas Weber am Dienstag, 22. Mai um 20 Uhr BUND Pfullendorf, Rossmarktgasse 4 Im Zusammenhang mit der Katastrophe in Tschernobyl findet am Dienstag 22. Mai um 20 Uhr in den Räumen des BUND Pfullendorf in der Rossmarktgasse 4 eine weitere interessante Veranstaltung statt. Dr. Thomas Weber aus Überlingen spricht zum Thema "Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht". Er berichtet auch vom internationalen Tschernobylkongress 2011 des IPPNW, dem Verein "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V." Sorgen wir dafür, dass kein 36. Jahr nötig wird: Gorleben muss endgültig vom Tisch!
Großdemonstration am 28. April 2012 in Gorleben Mit Kultureller Umzingelung Beginn um 12 Uhr in Gedelitz, eineinhalb Kilometer von den Atomanlagen entfernt
Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern um ein neues Gesetz zur Suche eines Endlagers für Atommüll sind in der
entscheidenden Phase. Noch offen ist in den Verhandlungen, wie es mit Gorleben weitergehen soll, wo seit 1977 an einem Endlager
gebaut wird, obwohl der marode Salzstock sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Wir wollen die Gorleben-Frage nicht den Hinterzimmern in Berlin überlassen, sondern uns öffentlich einmischen. Deshalb schließen wir uns dem Aufruf der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zu einer großen Demonstration am Samstag, 28. April, in Gorleben an. Geplant ist eine Demo der besonderen Art: Eine kulturelle Umzingelung der Endlager-Baustelle. Rund um das Bergwerk bringen wir mit Chören und Kleinkünstlern, Samba- und Tanzgruppen, Blechbläsern und Theatergruppen, mit Happenings und Performances das bunte Leben zum Gorlebener Schwarzbau. Gleichzeitig soll es natürlich auch eine möglichst große Demonstration werden, um deutlich zu machen, dass es keinen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagersuche gibt, wenn der ungeeignete Salzstock Gorleben mit im Topf bleibt. Gorleben muss vom Tisch! Kommt zur Demonstration am 28. April von Gedelitz zum Endlager Gorleben ("Schwarzbau") mit weißen Shirts und schwarzen Flecken. Im Anschluss musikalische Umzingelung des Schwarzbaus mit Pauken und Trompeten, Gitarren, Mundorgeln und Trillerpfeifen, Bands und Einzelkönnern. Infos: - BI Lüchow-Dannenberg - ausgestrahlt
gorleben365 - Blockade des Endlagerbergwerks
Fukushima hat in der Ausstiegsdebatte den Fokus auf das Reaktorrisiko gerichtet. Das ist richtig, denn wir kämpfen für die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Doch was soll mit dem Müll geschehen? Soll der in einem Salzstock versenkt werden, der nachweislich dafür nicht taugt? Wir bringen Teile unserer Lebenskultur vor die Tore in Gorleben: Chöre geben ein Konzert auf der Zufahrt, Bäuerinnen bringen ihre landwirtschaftlichen Produkte vor das Eingangstor, ReiterInnen verweilen mit ihren Pferden, Geburtstagsblockaden und "Traum"hochzeiten werden vor den Zufahrtstoren gefeiert. Ob Kaffeekränzchen, Kisten klettern oder Märchen lesen, alle bringen ihr eigenes Drehbuch mit. Die Ideen sind endlos. Mit viel Phantasie tragen wir alle gemeinsam zum Gelingen bei. Wir halten Tag für Tag dagegen, ein ganzes Jahr lang, immer wieder mit einer neuen Blockade-Gruppe. Jede/r kann sich an den Aktionen von gorleben 365 beteiligen, ob als Einzelperson oder in einer Gruppe. Jede/r kann eine eigene Blockade-Idee initiieren.
Das ist doch kein Atomausstieg! Protestaktion von Urgewald gegen die deutsche Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien Informationen: Urgewald
Aktueller Appell: Atomausstieg ins Grundgesetz!
Aktueller ausgestrahlt-Appell: Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen!
Atomausstieg selber machen - zu Ökostromanbietern wechseln Treibt die Atomstromkonzerne in die Pleite! Schaltet die EnBW ab! Der Volksentscheid mit der Stromrechnung ist heute und jederzeit möglich.
Links zum Thema Atomenergie gibt's beim URL-König Der URL-König: Atomkraft nein danke!
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